Also zunächst möchte ich mal klarstellen, dass natürlich sowieso jeder selbst wissen muss, wie das Abnehmen bei ihm am besten funktioniert. ICh will Dich also keinesfalls zu Kilokill überreden oder es Dir aufdrängen, zumal ich ja selbst nicht weiß, ob das Programm bei mir was bringt oder ob ich einfach so durch den Foodplaner bewusster esse und dadurch abnehme. Ich mache das Programm ja auch erst seit 5 Tagen, ich glaube da kann man noch nichts sagen. Erst recht nicht zum langfristigen Erfolg.
Ich für meinen Teil habe bisher nicht vor mir das Programm zu kaufen. Ich habe das Gefühl, dass ich schon durch die 14 Tage ziemlich viel über mich und meine schlechten Gewohnheiten lernen werde. Vielleicht komme ich am Ende zu dem Schluss das Programm zu kaufen... mal sehen.
So wie ich das Programm von Kilokill bisher verstanden habe, ist es eher etwas, das man zu Beginn des Abnehmprozesses starten sollte. Es geht u.a. darum Deine Gewohnheiten zu verändern und dadurch Dein neues Essverhalten zu etwas Unbewusstem zu machen. Meiner Meinung nach kannst Du es wunderbar neben Deinen WW-Aktivitäten ausprobieren. Bei Kilokill wird Dir nämlich überhaupt nichts dazu gesagt, wie oder was Du essen sollst, also ich schreibe nebenher auch alles in den Foodplaner und der Autor fordert einen sogar dazu auf - wenn man will.
Was ich bisher durch Kilokill begriffen habe:
- ich esse ohne zu genießen, stopfe mich voll, habe hinterher ein schlechtes Gewissen, vielleicht sogar Magendrücken, bin aber nicht unbedingt länger satt. Durch weniger Essen, dafür mit Genuss hat man aber keine schlechtere Lebensqualität!
- es gibt Situationen in denen esse ich ohne darüber nachzudenken. Unbewusst kaufe ich mir jedesmal etwas wenn ich in der Stadt unterwegs bin, vor der Juli-Challange habe ich jeden Tag unbewusst mehrere Schokoriegel in mich reingefressen ohne es zu genießen und sehr oft ohne Hunger und vor allem ohne Befriedigung. Es gibt noch mehr solche Situationen, die ich nach und nach entdecke.
- Wenn ich z.B. eine Pizza bestellt habe, dann habe ich die komplett auf gegessen, egal wieviel Hunger ich hatte (außer ich war wirklich sehr, sehr satt), da ich das ja bisher immer so gemacht habe und schließlich für eine ganze Pizza bezahlt habe. Das werde ich in Zukunft nicht mehr so machen.
Ich hätte mich geärgert, wenn ich solche Erkenntnisse erst in der "Erhaltungsphase" bekommen hätte. Dadurch, dass ich mir diesen ganzen Schwachsinn bewusst gemacht habe, ist es gar nicht mehr so schwer diese Situationen zu bewältigen. Finde ich jedenfalls!