Ernährungsberatung Arteriosklerose - Diät und Ernährung!
60 Prozent aller Todesfälle in den Industrieländern haben ihren Ursprung in einer Herz- und Gefäßerkrankung. Die dominierende Herz-Kreislauferkrankung ist die Arteriosklerose, die im Schlaganfall münden kann. Bei der Arteriosklerose handelt es sich um eine Verengung der Arterien. Das sind die Gefäße, die sauerstoff- und nährstoffreiches Blut ins Gewebe transportieren. Werden diese Gefäße nun durch Ablagerungen aufgrund einer ungesunden Ernährung verengt (z. B. durch Fette und Cholesterin), kann das entsprechende Gewebe nicht genügend durchblutet werden. Sind nun die Arterien betroffen, die direkt zum Herzen führen, entstehen Brutschmerzen (Angina pectoris) und Atembeschwerden. Dieses tritt vorrangig bei sportlicher Betätigung auf, wo der Sauerstoffbedarf steigt. Oft bildet der Körper in den beschädigten Arterien Blutgerinnsel, da er versucht die entsprechenden Stellen selber zu reparieren. Ist hiervon eine Arterie des Herzens betroffen, führt die verstopfte Arterie zum Herzinfarkt. Sind hiervon Teile des Gehirns betroffen, nennt man es Schlaganfall.
Ernährungstipps bei Arteriosklerose
Bei Herz- und Gefäßerkrankungen liegt die empfohlene Tagesdosis von Selen bei 200 µg. Dieses hilft die Blutfette und Cholesterin vor Oxidationsschäden zu schützen. Es sollte 1 bis 1,5 g EPA pro Tag in Form von Fischölkapseln zugeführt werden. Hiermit decken Sie den Bedarf an Omega-3-Fettsäuren. Dadurch vermindern Sie die Anzahl von Angina-pectoris-Anfällen und verbessern bei Herzkrankheiten die Herzfunktion. Ferner normalisieren sie die Blutfette und wirken der Bildung von Blutgerinnseln entgegen. 2 bis 3 g Nachtkerzenöl (EPO) pro Tag decken den Bedarf an Gamma-Linolensäure (GLS) und normalisiert die Blutlipide. Auch dieses wirkt der Bildung von Blutgerinnseln in den Arterien entgegen. Die empfohlene Tagesdosis des Co-Enzyms Q10 liegt bei 90 bis 120 mg. Hierdurch wird die Anzahl von Brustschmerzanfällen (Angina pectoris) vermindert und die Herzfunktion bei Herzkranken verbessert. Nehmen Sie ausreichend Folsäure, Vitamin B6, Niacin, Vitamin C, Vitamin E, Chrom, Magnesium und Carnitin auf.