So wie die Jahreszeiten kommen und gehen, wirst Du sicherlich auch schon bemerkt haben, dass sich Dein Ernährungs- und Bewegungsverhalten ändert. Im Sommer haben viele einfach mehr Lust, Sport zu machen, wenn die Tage länger sind. Im Winter wird es früh dunkel und man hat einfach keine Lust mehr, sich zu bewegen. Die Winterdepressionen setzen ein und fordern ihre Opfer in Form von Schokolade und Chips. Wir möchten in diesem Beitrag die unterschiedlichen Jahreszeiten unter die Lupe nehmen und Dir Tipps geben, was Du machen kannst.

Sommer

Der Sommer ist eine Jahreszeit, die eine Vielzahl an frischen und nahrhaften Lebensmitteln bietet. Es gibt im Sommer allerdings auch ein paar Ernährungsrituale, die nicht so gesund sind wie z.B. das Grillen. Grill- und Gartenpartys mit kalorienreichen Steaks, Würstchen, Pommes und Bier sind zwar ein kulinarischer Schmaus, aber tragen nicht zu einer gesunden Ernährung bei. Lokale Festlichkeiten, wie Volks- oder Straßenfeste, sind ein Eldorado für frittierte Lebensmittel, wie z.B. Pommes, Bratwurst und Süßspeisen mit hohem Zuckergehalt. Es fällt den meisten ziemlich schwer, diese jährlichen Feste ausfallen zu lassen. Hier hilft nur, konsequent zu sein und sich ein Limit zu setzen und nicht zu übertreiben. Der Sommer macht es uns auch schwer, im Training zu bleiben. Bei heißen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit nach einem Regenschauer, ist es oft unmöglich außerhalb zu trainieren. Zudem machen uns die Temperaturen müde und lethargisch.

Unsere Tipps: Wähle Deine Lebensmittel sorgfältig aus. Wenn Du sündigen möchtest, gönn Dir nur echte Leckerbissen und nimm Dir genug Zeit, diese auch richtig zu genießen. Erstell Dir einen Plan für Dein Training zu Hause und/oder versuche temporär Mitglied in einem Fitness-Studio zu werden. Da Fitnessstudios im Sommer relativ leer sind, kannst Du vielleicht einen speziellen Tarif aushandeln. Dort kannst Du dann trainieren, ohne unter der Hitze leiden zu müssen. So bleibst Du im Training und am Ball.

Herbst

Der Herbst ist eine ideale Zeit für alle Outdoor-Aktivitäten, da er kühlere Temperaturen mit sich bringt. Hier sind Wandern und Radfahren angesagt, auch Jogging ist für den Herbst wunderbar geeignet. Leider ist der Herbst auch eine Zeit, der eine Reihe von Verpflichtungen im täglichen Leben mit sich bringt. Häufig sind die Sommerferien gerade vorbei. So fühlt man sich schnell überfordert, wenn man dann auch noch sportlich aktiv werden möchte, weil man einfach zu wenig Zeit hat. Dieser zusätzliche Stress führt zu Ernährungsfehlern, durch emotionales Essen und Bewegungsmangel.

Unsere Tipps: Finde eine Möglichkeit den Stress abzubauen und zu kontrollieren. Dieses hat absolute Priorität. Zehn Minuten Yoga oder Meditation jeden Morgen können Dir helfen, den Tag besser zu überstehen. Halte Dich in der Natur auf. Gehe z.B. im Wald spazieren. Dies beruhigt Dein Gemüt und entspannt Dich. So kannst Du dem Stress besser trotzen.

Winter

Wenn der Winter kommt, beginnt die große Zeit der Heißhunger-Attacken auf Lebensmittel, die viel zu viele Kohlehydrate enthalten. Da im Winter weniger frische Lebensmittel zur Verfügung stehen, ist die Versuchung häufig all zu groß, zu den weniger gesunden Lebensmitteln zu greifen. Dies erreicht natürlich sein Maximum auf dem Weihnachtsmarkt, der auch noch hoch-kalorische alkoholische Getränke bietet. Wenn es auf die Weihnachtszeit zugeht, dann kommen die ganz großen Versuchungen und der beginnende Feiertagsstress führt häufig zu emotionalem Essen. Die kürzer werdenden Tage und die damit verbundenen zeitlichen Engpässe, sowie die kalten Tage sind eine Herausforderung fürs Gemüt und mindern den Willen, den man für das Training aufbringen muss.

Unsere Tipps: Lass die beginnende Weihnachtszeit nicht schleichend auf Dich zukommen. Mach Dir rechtzeitig einen Plan, mit dem Du am besten schon im Oktober startest. Starte bereits hier mit einer gesunden Ernährung. Wenn Du sehr beschäftigt bist, plane wie Du am besten Deine Ernährung mit Deinen Trainingseinheiten in Einklang bringen kannst und passe die Trainingseinheiten der Ernährung und umgekehrt an. Versuche, auch wenn es schwer fällt, Dich auf den Verzehr von Gemüse zu fokussieren, so dass die ungesunden Lieblings-Nahrungsmittel einen gesunden Gengenpart finden. Auch hier solltest Du – wie immer – auf kalorienreichen Saucen und Dips verzichten.

Frühling

Nach einem langen Winter kehrt endlich der Frühling ein und bringt die Motivation, gesünder zu essen und sich zu bewegen mit. Aber der Frühling ist auch bekannt dafür, die am Jahresanfang gefassten Pläne über Bord gehen zu lassen. Der Frühling fördert einfach Veränderungen, in jede Richtung. Viele geben z.B. im Frühling mit ihrem Trainingsprogramm auf, da sie zu wenig Fortschritte bisher gesehen haben. Die euphorischen Frühlingsgefühle können Dich dazu veranlassen, die Outdoor-Trainingseinheiten zu unterlassen und weniger gesund zu essen. Die Gefahr ist groß, zu den alten Gewohnheiten zurückzukehren.

Unsere Tipps: Bewerte Deine Vorsätze und überprüfe Deine Fortschritte. Vielleicht sind Deine Erwartungen einfach zu groß. Wenn Deine Ziele Dir nicht mehr angemessen erscheinen, dann setz Dir neue Ziele. Variier Deine Ernährung und Dein Training, um beides spannend und interessant zu halten. So bleibst Du motiviert.