Nachfolgend ein paar Tipps wie Du gesund und sicher dem schönsten deutschen Volkssport im Sommer nachgehen kannst.

Die Gefahren roher Lebensmittel kennen

Wenn wir rohes Fleisch, Geflügel und Meeresfrüchte verwenden, müssen wir diese entsprechend behandeln, um Lebensmittelvergiftungen vorzubeugen. So verwende z.B. niemals die gleiche Platte oder das gleiche Gefäß, um Gekochtes auf den Tisch zu tragen, auf dem Du vorher rohe Zutaten zum Grill gebracht hast. Nachdem Du rohe Lebensmittel angefasst hast, solltest Du Dir gründlich die Hände mit Wasser und Seife waschen. Auch das Desinfizieren von Oberflächen, nachdem dort rohe Zutaten verarbeitet wurden, solltest Du nicht vergessen. Das gleiche gilt für Küchentücher, -lappen und Ähnliches. Diese gehören sofort nach dem Kontakt mit rohen Lebensmitteln ausgetauscht, um auch beim Händeabwischen zu vermeiden, dass Bakterien an die Hände gelangen, die sich inzwischen dort gebildet haben könnten.

Triff eine gesunde Wahl

Grillen ist eine sehr gesunde Zubereitungsmethode, wenn man auf die richtige Auswahl der Lebensmittel achtet. Konzentriere dich auf Geflügel, Fisch und Gemüse der Saison. Z.B. können leckere Kebaps aus Hähnchenbrust zubereitet werden oder Fisch in Folie. Auch Gemüse wie ganze Maiskolben, Zucchinischeiben, Auberginen, Paprika, Zwiebel in Scheiben sind nur einige Beispiele für gesundes, gegrilltes Gemüse. Am Ende setzt man dem ganzen noch ein Sahnehäubchen auf, indem man ein leckeres Dessert aus warmen Frucht-Spießen serviert, zubereitet aus Beeren, Melone und/oder Ananas, bestreut mit Zimt und mit ein wenig Honig beträufelt. Das ist nicht nur gesund, sondern auch super lecker.

Mariniere das Fleisch

Man hat herausgefunden, dass Fleisch, das bei großer Hitze gegrillt wird, eine karzinogene Wirkung entfalten kann. Forschungen haben jedoch gezeigt, dass diese karzinogene Wirkung durch das Marinieren von Fleisch reduziert werden kann. Bereite die Marinaden immer mit frischen gesunden Ölen, Essigen und Säften zu und gebe frische Kräuter hinzu. Auch hier haben Studien ergeben, dass frische Kräuter, wie Rosmarin, Thymian etc. dazu beitragen, die Karzinogene zu mindern.

Wähle gesunde Gewürze

Marinaden und Würzmischungen können gesundere Optionen für das Würzen von Grillgut sein, als schwere Saucen, aber nicht alle Gewürzmischungen oder Marinaden sind gesund zubereitet. Manche sind mit Zucker angereichert und haben einen hohen Natriumgehalt. Wähle am besten salzarme, zuckerfreie Kräutermischungen, damit Dein Gegrilltes eine gesunde Würze erhält. Wenn Du nicht die richtige Mixtur findest, die Du Dir vorstellst, dann mache ein Experiment und mixe Dir die Kräuter und Gewürze selbst zusammen. So können z.B. Gewürze wie Chilipulver, Kreuzkümmel, Oregano und Knoblauch in Pulverform vermischt und mit einem hochqualitativen Olivenöl zu einer Paste verarbeitet werden. Und schon hat man seine gesunde Würze, wenn man das Fleisch oder das Gemüse vorher mit dieser Paste vor dem Grillen einreibt.

Sei auf der sicheren Seite

Jeder hat seine eigenen Vorlieben, wie er am liebsten sein Fleisch gegrillt haben möchte. Zahlreiche Studien haben belegt, dass man das Risiko von Lebensmittelvergiftungen stark senken kann, wenn Geflügel und Hackfleisch eine Innentemperatur von 75 Grad und Steaks von 60 Grad aufweisen. Wenn Du hier absolut auf Nummer sicher gehen möchtest, kannst Du Dir z.B. ein Fleischthermometer besorgen, um die Temperatur Deines Fleisches zu messen.