Nachfolgend stellen wir Dir ein paar häufige Fehler vor, die häufig auf dem Weg zur Erreichung der eigenen Fitnessziele gemacht werden. Vielen Dank an alle Foodplaner-Nutzer, die bei der Umfrage mitgemacht haben.

Vernachlässigung der Ernährung

Bewegung und Ernährung spielen eine große Rolle, um zu einer besseren Fitness zu gelangen. Mit dem besten Fitness-Programm kannst Du keine Resultate erlangen, wenn Du die Nährstoffe, die der Körper braucht, ignorierst. Die verminderte Gewichtsabnahme erfolgt nicht nur durch die Aufnahme zu vieler Kalorien, sondern auch durch eine Ernährung, in der es an magerem Eiweiß und Vitaminen fehlt. Zudem können fehlende Mineralien auch den Muskelaufbau und die Regeneration nach einem harten Training verzögern. Ferner kann die Aufnahme von Lebensmittel, die leere Kohlehydrate beinhalten, dazu führen, dass man sich träge und müde fühlt und keine Energie für das Training aufbringt. Gestehe Deiner Ernährung genauso viel Stellenwert zu, wie Du es für Deine Fitness-Ziele vorgesehen hast und wähle einen geeigneten Ernährungsplan aus, der zu Deinen Übungen und Deinen Zielen passt.

Regenerationszeiten einplanen

Training ist selbstverständlich außerordentlich wichtig, um Deine Fitness zu verbessern, jedoch bringt es in Bezug auf Deine mentale und körperliche Fitness keine Vorteile, Pausen und Regenerationszeiten zu vernachlässigen. Ruhetage geben Dir die Möglichkeit, Deine Fortschritte zu erkennen und neue Ziele motiviert anzugehen. Dein Körper wird sich erholen und geht gestärkt in die neue Trainingsphase. So sinkt auch das Verletzungsrisiko. Gib Deinem Körper einmal wöchentlich die Chance, sich zu erholen und von den Ruhepausen zu profitieren.

Keine Kurzzeitziele haben

Es ist natürlich gut, sich auf langfristige Ziele zu fokussieren, die mehrere Monate oder vielleicht sogar ein ganzes Jahr in Anspruch nehmen, aber manchmal werden Ziele zeitlich zu weit hinausgeschoben. Es kommt dann das Gefühl auf, man hätte ja genug Zeit und es wird die Selbstdisziplin vermieden, die notwendig ist, um die Fitness-Ziele zu erreichen. So sollte man an den langfristigen Zielen festhalten, aber sich auch eine Reihe von kurzfristigen Zielen setzen und zwischen „jetzt“ und „irgendwann“ unterscheiden. Ein kleines Beispiel: Wenn Du das Ziel hast an einem Halb-Marathon im nächsten Jahr mitzulaufen, dann setz Dir als Nahziel einen 5 oder 10 km Lauf, bevor Du ins Training auf den Halb-Marathon gehst. So hast Du ein kleines Ziel vor dem großen erreicht.

Weglassen von Belohnungen

Kleine Belohnung, wie z.B. eine neue Trainings-Ausrüstung oder ein Abonnement für ein Fitness-Magazin erscheinen zuerst unwichtig, aber diese kleinen Anerkennungen können eine bedeutende Quelle der Motivation sein. Sich selbst zu belohnen, vermittelt das Gefühl, dass Änderungen einen Wert haben und gut sind. Und dabei spielt es keine Rolle, ob die Belohnungen groß oder klein sind. So erkennt selber die harte Arbeit an, die man geleistet hat und feiert die neuen gesunden Gewohnheiten. 

Sich mit anderen Vergleichen

Der Weg die eigene körperliche Fitness zu verbessern ist bei jedem individuell. Es ist einfach, sich mit anderen zu vergleichen und sich zu wundern, warum die eigene Laufleistung nicht so schnell zunimmt, man kein Gewicht verliert oder die Bauchmuskeln nicht so geformt sind, wie Du es bei anderen bewunderst. Während es gut ist, andere als Vorbilder zu haben und Menschen um sich zu haben, denen man vertrauen kann, weil sie einem Ratschläge geben, sollte man sich trotzdem nicht zu stark mit anderen vergleichen, weil dies entmutigend sein kann. Sich mit anderen zu vergleichen, ist die einfachste Art sich unglücklich zu machen, wie es so schön in dem Buch „Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück“ erklärt wird. Geh die Dinge in Deinem eigenen Tempo an und beurteile Deine Fortschritte für Dich selbst. Vergleiche Dein „neues Selbst“ mit Deinem „alten Selbst“ und nicht mit den Fortschritten anderer.