Um den eigenen Hunger kontrollieren zu können, muss man verstehen, wie der Hunger entsteht und welche Tricks es gibt, um länger satt zu bleiben. Zusätzlich darf der gefährliche Heißhunger keine Chance haben zuzuschlagen. Wenn Du das in den Griff bekommst, passiert das Abnehmen von alleine. Nachfolgend möchten wir ein paar Tricks vorstellen, die in wissenschaftlichen Studien belegt wurden und wirklich leicht umzusetzen sind.

Ausgewogene Mahlzeiten essen

Eine ausgewogene Mahlzeit gleicht Mängel im Körper aus, die verantwortlich dafür sind, dass wir vom Hungergefühl heimgesucht werden. Wenn Du Dich hinsetzt und etwas zu Dir nimmst, das viel Zucker und wenig Protein und Ballaststoffe enthält, wirst Du bald nach dem Essen wieder Hunger bekommen. Leere Kohlehydrate führen zu Spitzen im Blutzuckerspiegel und verursachen Magen-Grummeln. Proteine helfen den Blutzucker zu stabilisieren, reduzieren diese Spitzen und stabilisieren Dein Verdauungssystem. Forschungen haben ergeben, dass die Aufnahme von Ballaststoffen das Sättigungsgefühl erhöht. Durch die Aufnahme von mageren Eiweiß-Quellen, wie z.B. Geflügel oder Bohnen mit komplexen Kohlehydraten und Ballaststoffen, sowie viel Vollkornprodukten, Obst und Gemüse wird der Magen gefüllt und man verlängert somit die Zeit bis der nächste Hunger kommt.

Rest-Hunger kalorienreduziert stillen

Wenn Du etwas gegessen hast und immer noch das Gefühl hast, nicht satt zu sein, dann analysiere, was Du da auf dem Teller hattest. Wenn Du Nahrungsmittel zu Dir nimmst, die nährstoffreich und kalorienarm sind, erlaubt Dir das, mehr hiervon zu essen und trotzdem abzunehmen. Früchte und Gemüse beinhalten Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien und sind dazu noch meistens sehr kalorienarm. Esse zusätzlich einfach einen Salat oder als Dessert ein paar Früchte. Du wirst ein gutes Sättigungsgefühl erreichen und nach dem Essen zufrieden sein.

Vermeide flüssige Kalorien

Limonaden, Alkohol und Säfte versorgen Deinen Körper mit Kalorien, tragen aber nicht zur Sättigung bei. Forschungsergebnisse belegen, dass der Körper, die Aufnahme flüssiger Kalorien nicht steuern kann. Daher ist es besser, Kalorien immer in fester Form zu sich zu nehmen. Diese füllen zusätzlich den Magen und sättigen Dich. Reduziere daher die Aufnahme von Limonaden, Soft-Drinks wie z.B. Coca-Cola, Fanta und Strike und Alkohol auf ein Minimum.

Den eigenen Hunger kennen

 

Wenn Du über Jahre Deine Nahrungsaufnahme reduzierst und auf Diät bist, ist es sehr wahrscheinlich, dass Dein Hungergefühl mittlerweile betäubt ist und es für Dich schwer ist, Deinen Hunger eindeutig zu deuten. Häufig neigt man dann z.B. dazu, Hunger und Durst zu verwechseln. Das verwirrt, denn erkennst nicht mehr klar, wann der Körper Nährstoffe braucht oder wann man nur aus Langeweile ein Hungergefühl entwickelt. Wenn der Hunger Dich trifft, halte ein und analysiere die Lage. Frage dich, wie lange es her ist, dass Du gegessen hast. Es ist durchaus normal, nach 3-5 Stunden wieder ein Hungergefühl zu entwickeln. Hast Du ein körperliches Gefühl von Hunger, das sich z.B. mit einem knurrenden Magen bemerkbar macht? Wenn ja, dann braucht der Körper etwas Gesundes zu essen. Wenn nein, dann isst man aus irgendwelchen anderen Gründen, was nichts mit Hunger zu tun hat. Umso mehr Du aufhörst, Dein Verlangen nach Essen zu bewerten, desto eher wirst Du erreichen, wahren Hunger zu erkennen.

Finde die Ursache Deines Hungergefühls

Wir alle haben Auslöser, die uns dazu veranlassen zu essen, auch wenn wir nicht hungrig sind. Es ist wichtig, diese Auslöser zu finden und sie zu beseitigen. Somit verringerst Du automatisch die Aufnahme von Kalorien, wenn Du nicht hungrig bist. Findest Du z.B. beim Surfen im Internet einen Rezept-Blog oder eine Restaurant-Webseite und fühlst dich dabei hungrig? Sitzt Du vor dem Fernseher und hast Lust auf Knabbereien oder einen Snack? Essen anzusehen, kann Heißhunger auslösen. Wenn Du erkennst, was Deine Auslöser sind und wie sie sich auf Dein Hungergefühl auswirken, kannst Du in Zukunft vermeiden, dich diesen Situationen auszusetzen, die Dich hungrig machen.