Man weiß ja, wie das läuft, wenn man sich mit Freunden im Restaurant trifft und erst mal über Gott und Welt redet. Man vergisst dabei die Zeit und versäumt, die Speisekarte in Ruhe anzuschauen und sich das Gericht auszusuchen, welches zu den persönlichen Gesundheits- und Ernährungszielen am besten passt. Wenn dann der Kellner an den Tisch kommt, wählt man meistens zu schnell einfach irgendein Gericht aus, was vielleicht nicht gerade die gesündeste Wahl ist. Um dies zu verhindern, könnte man sich schon vorab die Speisekarte des Restaurants im Internet anschauen. Viele Restaurants haben Webseiten und veröffentlichen dort ihre Speisekarten. So hast Du die Möglichkeit, schon mal 3-4 Gerichte auszuwählen, die zu Deinen Zielen passen. Der Zeitdruck ist verschwunden und man weiß schon vorher, dass man eine gute Auswahl getroffen hat, welche in den Ernährungsplan auch reinpasst. Folgende weitere Tipps sollen Dir helfen, den Restaurant-Besuch in vollen Zügen zu genießen:

Keine Vorspeisen auslassen

Ein Hauptziel sollte sein, exzessives Essen zu vermeiden, d.h. aber nicht, dass man etwas weglassen sollte, wie z.B. die Vorspeise. Es ist nicht gut, hungrig da zu sitzen, während die anderen zu Essen beginnen und der Widerstand immer kleiner wird, wenn einem ein Happen angeboten wird, der so gar nicht in das Ernährungsschema passt. Besonders einfach passiert dieses mit Pommes, die sich auf dem Teller des Partners türmen, während man selber hungrig vor sich hin wartet. Die Folge davon wird sein, dass Du entweder etwas zu Dir nimmst, was nicht geplant und ungesund ist, oder Du wirst so hungrig sein, dass Du dann den Hauptgang zu schnell verzehrst.

Eine Option wäre, etwas Nahrhaftes und Gesundes als Vorspeise zu essen, z.B. ein Vorspeisen-Salat oder eine Suppe. So hat man eine bessere Kontrolle über die Ernährungsgewohnheiten während der gesamten Dauer des Restaurantbesuches.

Das Gericht genau durchlesen

Manche Gerichte sehen richtig gesund aus, zumindest auf den ersten Blick, bis man die ganze Beschreibung liest. Wörter wie „vegetarisch“, „glutenfrei“ oder „leicht“ bedeuten nicht unbedingt, dass dieses angebotene Gericht nahrhafter ist oder weniger Kalorien dabei aufgenommen werden. Stattdessen sollte man eher auf Schlüsselwörter wie „gebraten“, „gebacken“ oder „gedämpft“ achten. Kritisch betrachten sollte man „schwere Soßen“ und „Sahne-Dressing“. Hilfreich ist es auch zu fragen, wie das entsprechende Lebensmittel bei der Zubereitung behandelt wird. In vielen guten Restaurants gibt der Koch gerne Auskunft über die Zubereitung und die Herkunft der Lebensmittel, die verwendet werden. Auch sollte man sich nicht scheuen, bei der Bestellung darauf hinzuweisen, dass man z.B. die Soße extra in einem Soßenkännchen serviert haben möchte oder dass bestimmte Sachen einfach weggelassen werden, die nicht in Dein Ernährungsschema passen. Manchmal kann das Servicepersonal auch Vorschläge machen, denn die meisten haben Erfahrung darin, was Sonderwünsche anbetrifft und gehen gut auf die ernährungsspezifischen Wünsche ihrer Gäste ein.

Das Dessert nicht vergessen

Ähnlich wie bei den Vorspeisen, könnte es schwierig sein, nur dazusitzen und den anderen zuzusehen, wenn sie eine Nachspeise essen, besonders wenn es sich um süße Sachen handelt, aus denen Desserts ja meistens bestehen. Um ein paar Kalorien zu sparen, kannst Du Dir die Nachspeise mit jemandem teilen und nur ein paar Bissen davon essen, um den Appetit auf etwas Süßes zu stillen. Um dieses zu steuern und nicht ausarten zu lassen, kann man sich auch einem alkoholfreien Digestiv widmen. Ein koffeinfreier Espresso oder ein heißer Tee, lässt Dich dann in dieser Hinsicht nicht zum Außenseiter werden und man sitzt nicht so verloren am Tisch, wenn alle anderen genüsslich ihre Desserts genießen.